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Kleider machen Leute von Gottfried Keller
Gottfried Keller
Gottfried Keller, geboren am 19.Werke
Gedichte (1846)
Neuere Gedichte (1851)
Der grune Heinrich (Erstfassung, 1854-1855)
Die Leute von Seldwyla, erster Teil (darin: Pankraz, der Schmoller; Romeo und Julia auf dem Dorfe; Spiegel, das Katzchen u.a., 1856)
Sieben Legenden (Novellenzyklus, 1872)
Die Leute von Seldwyla, erster Teil unverandert, zweiter Teil (darin: Kleider machen Leute; Das verlorene Lachen u.a., 1873-
Zuricher Novellen (darin: Hadlaub; Der Narr auf Manegg u.a., 1877)
Der grune Heinrich (endgultige Fassung, 1879-80)
Das Sinngedicht (darin: Von einer torichten Jungfrau; Regine; Die
arme Baronin u.a., 1881)
Gesammelte Gedichte (1883)
Martin Salander (Roman, 1886)
Gesammelte Werke in zehn Banden (1889)Seine ersten kunstlerischen Versuche finden sich nicht in der Literatur, sondern in der Malerei, wenngleich Keller auf diesem Feld niemals den Erfolg erreichen konnte, wie es sein spateres literarisches Werk brachte.Alle weiteren Geschwister Kellers starben kurze Zeit nach ihrer Geburt
Der Dichter verbrachte seine fruhen Kindertage in Zurich im Haus Zum goldenen Winkel und im Haus Zur Sichel.Juli 1890 in Zurich, war ein Schweizer Politiker und Autor, der nachhaltig vom literarischen Vormarz beeinflusst und inspiriert wurde, dessen Werk allerdings dem Realismus zugeordnet werden kann.Blockiert von dem Gedanken und dem Gefuhl, untatig zu sein und ein zielloses Leben zu fuhren, kam er in den Wintermonaten dieser Jahre kaum dazu, seinem Talent als Maler nachzugehen.G
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Im Juni 1876 legt Keller dann sein Amt als Staatsschreiber nieder, da er ab diesem Zeitpunkt von seinen Honoraren als Schriftsteller und Dichter leben konnte.In der Zeit von 1825 bis 1831 besuchte Gottfried Keller eine Schule fur Arme und im Anschluss eine weiterfuhrende Bildungsanstalt, an der er erstmalig mit Fremdsprachen wie Franzosisch und Italienisch in Beruhrung kam.Gottfried Keller wuchs in bescheidenen Verhaltnissen auf und blieb zeit seines Lebens mit dem einfachen Dasein und der Welt der kleinen Leute verbunden.Seine Entwicklung zum Dichter
Zuruck in Zurich (1842) versuchte der Maler Gottfried Keller, einige umfangreichere Arbeiten fertigzustellen, um einen erneuten Anlauf nach Munchen nehmen zu konnen.Es folgte im Jahr 1883 eine Gesamtausgabe seiner Gedichte, 1886 der Roman Martin Salander und 1889 erschienen seine gesammelten Werke im Hertz Verlag.Darunter funf weitere Novellen der Leute von Seldwyla mit den Titeln Kleider machen Leute, Der Schmied seines Gluckes, Die missbrauchten Liebesbriefe.Die Novellen waren damals insbesondere in Deutschland sehr beliebt und wurden in drei sehr schnell hintereinander folgenden Auflagen verlegt.Als Junge verfasste er beispielsweise kleine Theaterstucke, die er fur seine damaligen Freunde schrieb und gemeinsam mit ihnen inszenierte.
Kleider machen Leute von Gottfried Keller
Gottfried Keller
Gottfried Keller, geboren am 19. Juli 1819 in Zürich; gestorben am 15. Juli 1890 in Zürich, war ein Schweizer Politiker und Autor, der nachhaltig vom literarischen Vormärz beeinflusst und inspiriert wurde, dessen Werk allerdings dem Realismus zugeordnet werden kann.
Seine ersten künstlerischen Versuche finden sich nicht in der Literatur, sondern in der Malerei, wenngleich Keller auf diesem Feld niemals den Erfolg erreichen konnte, wie es sein späteres literarisches Werk brachte. Dieses umfasst vor allem Novellen sowie vereinzelte andere Arbeiten in Prosa.
Gottfried Keller wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf und blieb zeit seines Lebens mit dem einfachen Dasein und der Welt der kleinen Leute verbunden. Er hatte sechs Geschwister von denen nur seine Schwester Regula, geb. 1822, die Kinderjahre überlebte. Alle weiteren Geschwister Kellers starben kurze Zeit nach ihrer Geburt
Der Dichter verbrachte seine frühen Kindertage in Zürich im Haus Zum goldenen Winkel und im Haus Zur Sichel. Später berichtet Keller von dieser Zeit. Er veröffentlichte in seinem bekannten Roman Der grüne Heinrich (1854-1855) Ereignisse, die er in seiner Kindheit erlebt hatte. Der Vater des Schriftstellers verstarb bereits 1824 im Alter von 33 Jahren.
In der Zeit von 1825 bis 1831 besuchte Gottfried Keller eine Schule für Arme und im Anschluss eine weiterführende Bildungsanstalt, an der er erstmalig mit Fremdsprachen wie Französisch und Italienisch in Berührung kam. Seine Begabung für Malerei und Literatur zeigte sich bereits in diesen Tagen. Es existieren auch noch heute einige Aquarellbilder aus der Schulzeit des Künstlers. Parallel zur Malerei, begann Keller früh zu schreiben. Als Junge verfasste er beispielsweise kleine Theaterstücke, die er für seine damaligen Freunde schrieb und gemeinsam mit ihnen inszenierte.
Im Jahr 1833 folgte die Einschulung in die kantonale Industrieschule, an der - für diese Zeit außergewöhnlich - eine Auswahl hoch qualifizierter Lehrer beschäftigt war. Diese unterrichteten in unterschiedlichen naturwissenschaftlichen und literarischen Disziplinen. Gottfried Keller musste die Lehranstalt allerdings aufgrund eines Jugendstreiches im Jahr 1834 wieder verlassen. Daraufhin entschließt er sich, Malunterricht zu nehmen und Maler zu werden.
Seine Entwicklung zum Dichter
Zurück in Zürich (1842) versuchte der Maler Gottfried Keller, einige umfangreichere Arbeiten fertigzustellen, um einen erneuten Anlauf nach München nehmen zu können. Jedoch war ihm nicht gänzlich nach Malen zumute. So verbrachte er die Jahreswende von 1842 auf 1843 überwiegend damit, sich der Literatur hinzugeben. Er las und schrieb in dieser Zeit deutlich mehr als er malte.
Blockiert von dem Gedanken und dem Gefühl, untätig zu sein und ein zielloses Leben zu führen, kam er in den Wintermonaten dieser Jahre kaum dazu, seinem Talent als Maler nachzugehen. Fast traumatisch schlich sich die Unsicherheit in ihm hoch, nicht den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Kellers Mutter war immer gegen seine Entscheidung für die Malerei. Dennoch unterstützte sie ihren Sohn, bis er 42 Jahre alt war.
Gottfried Keller veröffentlichte von 1874 bis zu seinem Tod noch zahlreiche Werke. Darunter fünf weitere Novellen der Leute von Seldwyla mit den Titeln Kleider machen Leute, Der Schmied seines Glückes, Die mißbrauchten Liebesbriefe. Dietegen und Das verlorene Lachen. Die Novellen waren damals insbesondere in Deutschland sehr beliebt und wurden in drei sehr schnell hintereinander folgenden Auflagen verlegt.
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Im Juni 1876 legt Keller dann sein Amt als Staatsschreiber nieder, da er ab diesem Zeitpunkt von seinen Honoraren als Schriftsteller und Dichter leben konnte. Bis zu seinem Tod arbeitete er alle angefangenen Werke auf, die er in seinen Berliner Jahren begonnen hatte. Darüber hinaus verfasste er einen weiteren Novellenzyklus und einen weiteren Roman.
In den Jahren von 1876 bis 1877 entstanden seine Zürcher Novellen.
In den Jahren 1879 bis 1880 veröffentlichte er dann eine komplett überarbeitete Version seines Werks Der grüne Heinrich. Es folgte im Jahr 1883 eine Gesamtausgabe seiner Gedichte, 1886 der Roman Martin Salander und 1889 erschienen seine gesammelten Werke im Hertz Verlag.
Bereits 1888 verstarb Gottfried Kellers Schwester Regula im Alter von 66 Jahren, Gottfried Keller folgte ihr am 15. Juli 1890. Er verstarb in seiner Heimatstadt Zürich. Kellers Asche wurde letztendlich erst 1901 auf dem Zentralfriedhof von Zürich beigesetzt. Dort hat sie bis heute ihren endgültigen Ruheplatz. Der Dichter erfuhr noch zu Lebzeiten Anerkennung und Ruhm als berühmter deutscher Dichter. Werke
Gedichte (1846)
Neuere Gedichte (1851)
Der grüne Heinrich (Erstfassung, 1854-1855)
Die Leute von Seldwyla, erster Teil (darin: Pankraz, der Schmoller; Romeo und Julia auf dem Dorfe; Spiegel, das Kätzchen u.a., 1856)
Sieben Legenden (Novellenzyklus, 1872)
Die Leute von Seldwyla, erster Teil unverändert, zweiter Teil (darin: Kleider machen Leute; Das verlorene Lachen u.a., 1873-
Züricher Novellen (darin: Hadlaub; Der Narr auf Manegg u.a., 1877)
Der grüne Heinrich (endgültige Fassung, 1879-80)
Das Sinngedicht (darin: Von einer törichten Jungfrau; Regine; Die
arme Baronin u.a., 1881)
Gesammelte Gedichte (1883)
Martin Salander (Roman, 1886)
Gesammelte Werke in zehn Bänden (1889)
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