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Ich

trat ich mit dem Fuß in etwas Kaltes, Nasses. Das verschüt tete Bier Es war mir so unangenehm, daß ich zum Wasch- becken ging und den Fuß lange unter das laufende, lau- warme Wasser hielt. Nein, mit dieser Stadt hatte ich nichts zu tun. Die Fahrt nach G. erschien mir als ein unbedachter, dummer Einfall,

Am nächsten Morgen, beim Frühstück die Brötchen waren vom Vortag, der Kaffee schmeckte nach Zichorie, und wie zum Hohn kam der Geschäftsführer zweimal an unseren Tisch und fragte, ob alles zu unserer Zufriedenheit sei, und da er eine Arm- oder Handprothese trug, wir sahen nur die steifen, schwarz behandschuhten Finger, versicher- ten wir beide, es set alles wunderbar, am Morgen sagte ich zu Henry, daß wir sofort abfahren könnten. Ich fügte hinzu, daß ich unausgeschlafen und nervös sei und er mich bitte mit irgendwelchen glänzenden, ironischen Bemerkun gen verschonen möchte. Ich sagte es freundlich, um ihn nicht zu kränken, und ich glaube, er verstand mich.

Wir bezahlten die Hotelzimmer und fuhren los. Da wir den Tag frei hatten, beschlossen wir, in Wörlitz zu halten. Es war ein sonniger, warmer Herbsttag. Durch den großen Park liefen Reisegesellschaften. Wie Vogelschwärme fielen sie plötzlich irgendwo ein, laut und flatternd, und ebenso plötzlich verschwanden sie auch

Sonst war es still. Am Nachmittag regnete es, hellie aber bald wieder auf, und mit der Sonne kamen Scharen von Be- suchern. Wir spazierten vom Palmengarten zu den Grotten und gingen weiter bis zu den Eibwiesen. Hier waren wir al- lein. Wir legten uns in den Mänteln aufs Gras und sonnten uns. Ich fragte Henry, woran er sich erinnere, wenn er an seine Kindheit denke. Er erwiderte, er denke nie daran.

Manchmal, sagte ich, manchmal aber überfällt uns un-

sere eigene Vergangenheit wie ein unerwünschter Schatten.

Wir können sie nicht aus unserem späteren Leben heraus-

halten.

Ich lasse es nicht zu, erwiderte er. Und warum? fragte ich ihn.

Er beugte sich über mich und sah mir in die Augen. Weil es zwecklos ist, sagte er dann, weil es uns unfähig macht zu leben. Und ich brauche es nicht, fügte er hinzu. ich habe da keine Schwierigkeiten mit mir.

Das kann ich nicht glauben, sagte ich.

Er lachte laut auf und küßte mich und sagte, ich solle von ihm denken, was ich wolle. Er sei es gewöhnt, daß die Frauen bei ihm nach einem tieferen Sinn forschen. Ihm sei es gleichgültig.

Dann liefen wir an der Elbe entlang. Als es dunkel wur- de, kehrten wir um. Noch bevor wir unser Auto fanden, war es Nacht. Eine finstere, sternenlose Nacht, von keinem künstlichen Licht aufgehellt. Nicht gewöhnt an eine solche Dunkelheit, stolperten wir mehrmals, che wir das Auto wiederfanden.

Wir führen in die Stadt, um Abendbrot zu essen. Die ein- zige geöffnete Gaststätte war überfüllt. Wir liefen zum Bahnhof und aßen in einem grauen Mitropa-Saal Salat und Käse. Es roch aufdringlich nach Bier und kaltem Zigaret- tenrauch. Gegen zehn Uhr starteten wir nach Berlin.

An der Autobahnauffahrt wären wir fast mit einem ent- gegenkommenden Wagen zusammengestoßen. Henry fuhr schnell, und der andere Wagen kam plötzlich aus der Kurve geschossen. Wir waren auf der Gegenspur. Die Schein- werfer des anderen Wagens sah ich direkt auf mich zukom men. Ich schrie auf. Das andere Auto hupte laut und durch- dringend. Ich griff ins Steuer, um den Wagen zur Seite zu lenken. Das andere Fahrzeug bremste und drehte sich. Henry schlug mir mit dem Handrücken ins Gesicht. Dann sauste unser Wagen an dem anderen vorbei. Ich drehte mich um und sah, daß der Fahrer die Tür öffnete und aus- stieg, dabei noch immer mit einer Hand auf die Hupe drük- kend. Dann verschwanden das Auto und der Mann, und
wir jagten auf einer schnell unter uns weggleitenden Beton rinne dahin, die unsere Scheinwerfer aus der Finsternis gr ben.

Keiner von uns sagte etwas. Ich hatte instinktiv oder aus Angst ins Lenkrad gegriffen. Ich wußte, daß Henry m dem Wagen noch rechtzeitig ausweichen würde. Es war a les schnell gegangen, zu schnell, als daß ich überlegen konnte. Und ich wußte, daß Henry mich nicht unabsicht- lich geschlagen hatte. Es war keine mechanische, ihn selbst überraschende Abwehrreaktion gewesen.

Wir saßen im Auto, sahen in die Dunkelheit vor uns, die die Autoscheinwerfer nur schwach zurückdrängten, und schwiegen. Es war mir lieb, daß Henry sich nicht entschul- digte oder Erklärungen abgab. Ich wußte, daß er nicht zu den Männern gehört, die ihre Frauen oder Freundinnen schlagen, aber ich weiß auch, daß irgendwann, in irgend einer besonders komplizierten und nervösen Situation je der Mann schlagen wird. Sie werden sich gegenüber ande- ren Männern zurückhalten können, aber nicht gegen Frauen und Kinder. Es ist nicht unsere Hilflosigkeit, die sie dazu bringt, nicht die Demonstration der Macht des Stär- keren vor dem Wehrloseren. Das würde nicht die Disziplin ihrem eigenen Geschlecht gegenüber erklären. Ich habe von Männern gekränkte Männer gesehen. Von Worten tödlich verletzt sitzen sie lächelnd auf ihren Stühlen. Sie ringen um Fassung, sie werden laut oder noch leiser, sie bleiben höflich oder werden unverschämt. Aber sie schla- gen nicht. Sie sind sich ebenbürtig, sie schlagen sich nicht mit jener abfälligen, fast nebensächlichen Handbewegung. wie man ein Tier straft oder antreibt. Auch wenn ihre Aus- einandersetzung körperlich wird, sie verlassen nicht die Faimeß der Gleichrangigen. Man schlägt erst, wenn der andere schlagbereit ist. Zeremonielles Aufstellen. Duell mit verinnerlichten Sekundanten. Souveräne im ehrenvol- len Kampf.
Nach der Frau schlägt na ww nach dem Hund, bulky fig besher Notwendige Erachngalam Notzen des Geschlagenen Die Ummung kam Schlag wither folgen. Schließlich, man hat nich man rückt nur etwas zurecht

Es ut ein über die Jahrhunderta anerzogenes, fast schon angeborenes Gefühl einer Überlegenheit, das Männer dan bringt, eine Frau zu schlagen. Irgendwann gibt es für den kultiviertesten, aufgeschlossensten Mann en Moment in dem er diesem Trich seiner Überlegenhet nachgib Sie sind dann selbst erschrocken. Erstaunt her ihre Hand- lang, die so wenig mit ihren eigentlichen Hangen übereinstimmt Gewöhnlich entschuldigen sie sich sofort, sind über sich vergrämt, betreiben Selbstanalyse, die ihnen irgendeine ausreichende Erklärung beschert. Hinner - schuldigte sich einmal mit den Worten, er habe sich gehen lassen, und er war wütend auf mich, weil ich darüber lachte. Er hatte aber recht, es ist ein Sichgehenlassen. Das gezähmte Raubtier. das irgendwann einmal, unerwartet und für alle unerklärlich, sein Geliebtes zerfleischt. Sie füh len sich zumindest unbewußt uns überlegen, und ihr Zu- schlagen, so sehr es sie auch selber erschreckt, ist erziehe risch, ein Akt göttlicher Pädagogik. Intellektuell sind sie fähig und bereit, die Frau als ebenbürtig, gleichrangig an- zuschen. In ihren tieferen Schichten beherrscht sie uneinge- standen ihr männliches Selbstwertgefühl, ein Mischmasch aus Verklemmungen und Hochmut

Bei meiner Freundin Charlotte traf ich Michael, ihren Mann, einmal in tiefster Verzweiflung an Er, der herzen gute, alles erlaubende und verstehende Vater, hatte sein Kind geschlagen Er, der keiner Fliege etwas zuleide tun konnte. Er war fürchterlich entsetzt über sich, beschimpfte sich in meiner Anwesenheit, holte immer wieder das ge- schlagene Kind auf seinen Scholl, küßte und streichelte es und hat mit den albernsten Worten um Verzeihung. Mir
war die Szene widerlich. Seine Trauer über die Tat schien ehrlich, aber das, worum er da barmte, war sein mit eine Ohrfeige zerstörtes Selbstwertgefühl. Er selbst hatte seine ihm so wertvolle Kultur zerschlagen und jammerte über den Anblick des sich entlarvenden Barbaren. Mit verzwe felten Reden und mit Streicheln verlangte er von dem Kind daß dies ihm seine Kultur, seine ihm so wichtige zivilisierte Persönlichkeit zurückgab, auf daß er den Barbaren als nicht zu ihm gehörig wieder tief in die dunklen Schichten, die Verliese unserer Menschlichkeit, vergraben konnte. Armselige, lächerliche Männer


Original text

Ich


trat ich mit dem Fuß in etwas Kaltes, Nasses. Das verschüt tete Bier Es war mir so unangenehm, daß ich zum Wasch- becken ging und den Fuß lange unter das laufende, lau- warme Wasser hielt. Nein, mit dieser Stadt hatte ich nichts zu tun. Die Fahrt nach G. erschien mir als ein unbedachter, dummer Einfall,


Am nächsten Morgen, beim Frühstück die Brötchen waren vom Vortag, der Kaffee schmeckte nach Zichorie, und wie zum Hohn kam der Geschäftsführer zweimal an unseren Tisch und fragte, ob alles zu unserer Zufriedenheit sei, und da er eine Arm- oder Handprothese trug, wir sahen nur die steifen, schwarz behandschuhten Finger, versicher- ten wir beide, es set alles wunderbar, am Morgen sagte ich zu Henry, daß wir sofort abfahren könnten. Ich fügte hinzu, daß ich unausgeschlafen und nervös sei und er mich bitte mit irgendwelchen glänzenden, ironischen Bemerkun gen verschonen möchte. Ich sagte es freundlich, um ihn nicht zu kränken, und ich glaube, er verstand mich.


Wir bezahlten die Hotelzimmer und fuhren los. Da wir den Tag frei hatten, beschlossen wir, in Wörlitz zu halten. Es war ein sonniger, warmer Herbsttag. Durch den großen Park liefen Reisegesellschaften. Wie Vogelschwärme fielen sie plötzlich irgendwo ein, laut und flatternd, und ebenso plötzlich verschwanden sie auch


Sonst war es still. Am Nachmittag regnete es, hellie aber bald wieder auf, und mit der Sonne kamen Scharen von Be- suchern. Wir spazierten vom Palmengarten zu den Grotten und gingen weiter bis zu den Eibwiesen. Hier waren wir al- lein. Wir legten uns in den Mänteln aufs Gras und sonnten uns. Ich fragte Henry, woran er sich erinnere, wenn er an seine Kindheit denke. Er erwiderte, er denke nie daran.


Manchmal, sagte ich, manchmal aber überfällt uns un-


sere eigene Vergangenheit wie ein unerwünschter Schatten.


Wir können sie nicht aus unserem späteren Leben heraus-


halten.


Ich lasse es nicht zu, erwiderte er. Und warum? fragte ich ihn.


Er beugte sich über mich und sah mir in die Augen. Weil es zwecklos ist, sagte er dann, weil es uns unfähig macht zu leben. Und ich brauche es nicht, fügte er hinzu. ich habe da keine Schwierigkeiten mit mir.


Das kann ich nicht glauben, sagte ich.


Er lachte laut auf und küßte mich und sagte, ich solle von ihm denken, was ich wolle. Er sei es gewöhnt, daß die Frauen bei ihm nach einem tieferen Sinn forschen. Ihm sei es gleichgültig.


Dann liefen wir an der Elbe entlang. Als es dunkel wur- de, kehrten wir um. Noch bevor wir unser Auto fanden, war es Nacht. Eine finstere, sternenlose Nacht, von keinem künstlichen Licht aufgehellt. Nicht gewöhnt an eine solche Dunkelheit, stolperten wir mehrmals, che wir das Auto wiederfanden.


Wir führen in die Stadt, um Abendbrot zu essen. Die ein- zige geöffnete Gaststätte war überfüllt. Wir liefen zum Bahnhof und aßen in einem grauen Mitropa-Saal Salat und Käse. Es roch aufdringlich nach Bier und kaltem Zigaret- tenrauch. Gegen zehn Uhr starteten wir nach Berlin.


An der Autobahnauffahrt wären wir fast mit einem ent- gegenkommenden Wagen zusammengestoßen. Henry fuhr schnell, und der andere Wagen kam plötzlich aus der Kurve geschossen. Wir waren auf der Gegenspur. Die Schein- werfer des anderen Wagens sah ich direkt auf mich zukom men. Ich schrie auf. Das andere Auto hupte laut und durch- dringend. Ich griff ins Steuer, um den Wagen zur Seite zu lenken. Das andere Fahrzeug bremste und drehte sich. Henry schlug mir mit dem Handrücken ins Gesicht. Dann sauste unser Wagen an dem anderen vorbei. Ich drehte mich um und sah, daß der Fahrer die Tür öffnete und aus- stieg, dabei noch immer mit einer Hand auf die Hupe drük- kend. Dann verschwanden das Auto und der Mann, und
wir jagten auf einer schnell unter uns weggleitenden Beton rinne dahin, die unsere Scheinwerfer aus der Finsternis gr ben.


Keiner von uns sagte etwas. Ich hatte instinktiv oder aus Angst ins Lenkrad gegriffen. Ich wußte, daß Henry m dem Wagen noch rechtzeitig ausweichen würde. Es war a les schnell gegangen, zu schnell, als daß ich überlegen konnte. Und ich wußte, daß Henry mich nicht unabsicht- lich geschlagen hatte. Es war keine mechanische, ihn selbst überraschende Abwehrreaktion gewesen.


Wir saßen im Auto, sahen in die Dunkelheit vor uns, die die Autoscheinwerfer nur schwach zurückdrängten, und schwiegen. Es war mir lieb, daß Henry sich nicht entschul- digte oder Erklärungen abgab. Ich wußte, daß er nicht zu den Männern gehört, die ihre Frauen oder Freundinnen schlagen, aber ich weiß auch, daß irgendwann, in irgend einer besonders komplizierten und nervösen Situation je der Mann schlagen wird. Sie werden sich gegenüber ande- ren Männern zurückhalten können, aber nicht gegen Frauen und Kinder. Es ist nicht unsere Hilflosigkeit, die sie dazu bringt, nicht die Demonstration der Macht des Stär- keren vor dem Wehrloseren. Das würde nicht die Disziplin ihrem eigenen Geschlecht gegenüber erklären. Ich habe von Männern gekränkte Männer gesehen. Von Worten tödlich verletzt sitzen sie lächelnd auf ihren Stühlen. Sie ringen um Fassung, sie werden laut oder noch leiser, sie bleiben höflich oder werden unverschämt. Aber sie schla- gen nicht. Sie sind sich ebenbürtig, sie schlagen sich nicht mit jener abfälligen, fast nebensächlichen Handbewegung. wie man ein Tier straft oder antreibt. Auch wenn ihre Aus- einandersetzung körperlich wird, sie verlassen nicht die Faimeß der Gleichrangigen. Man schlägt erst, wenn der andere schlagbereit ist. Zeremonielles Aufstellen. Duell mit verinnerlichten Sekundanten. Souveräne im ehrenvol- len Kampf.
Nach der Frau schlägt na ww nach dem Hund, bulky fig besher Notwendige Erachngalam Notzen des Geschlagenen Die Ummung kam Schlag wither folgen. Schließlich, man hat nich man rückt nur etwas zurecht


Es ut ein über die Jahrhunderta anerzogenes, fast schon angeborenes Gefühl einer Überlegenheit, das Männer dan bringt, eine Frau zu schlagen. Irgendwann gibt es für den kultiviertesten, aufgeschlossensten Mann en Moment in dem er diesem Trich seiner Überlegenhet nachgib Sie sind dann selbst erschrocken. Erstaunt her ihre Hand- lang, die so wenig mit ihren eigentlichen Hangen übereinstimmt Gewöhnlich entschuldigen sie sich sofort, sind über sich vergrämt, betreiben Selbstanalyse, die ihnen irgendeine ausreichende Erklärung beschert. Hinner - schuldigte sich einmal mit den Worten, er habe sich gehen lassen, und er war wütend auf mich, weil ich darüber lachte. Er hatte aber recht, es ist ein Sichgehenlassen. Das gezähmte Raubtier. das irgendwann einmal, unerwartet und für alle unerklärlich, sein Geliebtes zerfleischt. Sie füh len sich zumindest unbewußt uns überlegen, und ihr Zu- schlagen, so sehr es sie auch selber erschreckt, ist erziehe risch, ein Akt göttlicher Pädagogik. Intellektuell sind sie fähig und bereit, die Frau als ebenbürtig, gleichrangig an- zuschen. In ihren tieferen Schichten beherrscht sie uneinge- standen ihr männliches Selbstwertgefühl, ein Mischmasch aus Verklemmungen und Hochmut


Bei meiner Freundin Charlotte traf ich Michael, ihren Mann, einmal in tiefster Verzweiflung an Er, der herzen gute, alles erlaubende und verstehende Vater, hatte sein Kind geschlagen Er, der keiner Fliege etwas zuleide tun konnte. Er war fürchterlich entsetzt über sich, beschimpfte sich in meiner Anwesenheit, holte immer wieder das ge- schlagene Kind auf seinen Scholl, küßte und streichelte es und hat mit den albernsten Worten um Verzeihung. Mir
war die Szene widerlich. Seine Trauer über die Tat schien ehrlich, aber das, worum er da barmte, war sein mit eine Ohrfeige zerstörtes Selbstwertgefühl. Er selbst hatte seine ihm so wertvolle Kultur zerschlagen und jammerte über den Anblick des sich entlarvenden Barbaren. Mit verzwe felten Reden und mit Streicheln verlangte er von dem Kind daß dies ihm seine Kultur, seine ihm so wichtige zivilisierte Persönlichkeit zurückgab, auf daß er den Barbaren als nicht zu ihm gehörig wieder tief in die dunklen Schichten, die Verliese unserer Menschlichkeit, vergraben konnte. Armselige, lächerliche Männer


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